“Das wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.“ (Erich Kästner)

Gerade im Umgang mit unter Dreijährigen ist in besonderem Maße Einfühlungsvermögen unsererseits notwendig. Die Kleinsten brauchen häufig eine unmittelbare Bedürfnisbefriedigung, weswegen es uns sehr wichtig ist, die Signale der Kinder zu verstehen, differenziert wahrzunehmen und feinfühlig zu “beantworten“.

 

Wir sind uns bewusst, dass wir wesentlich körperbezogener, emotionaler, bindender, zeitintensiver und – im wörtlichen Sinne – bodennäher als mit älteren Kindern arbeiten.

Insgesamt gehen wir besonders auf die primären Bedürfnissen der Kinder, wie Bewegung, Wickeln, Sauberkeitsentwicklung, Essen und Füttern, den Umgang mit schlafenden oder müden Kindern, Trösten ein.

Konfliktvermittlung zwischen Kindern unterschiedlicher Altersstufen oder das Aushandeln von Regeln , die für die Kinder nachvollziehbar, klar und dennoch flexibel sind, gehören ebenfalls dazu.

 

In Bezug auf die Bildungsarbeit mit den Jüngsten sehen wir uns in diesem Prozess als Lehrende und Lernende zugleich. Wir unterstützen das Kind als “Bildungspartner“ und geben den verlässlichen, emotionalen und sicheren Halt. Dies geschieht durch Mitdenken und Einfühlen auf Fragen und Verhalten der Kinder. Wir geben ihnen den nötigen Freiraum selbständig zu handeln und bieten vielfältige Partizipationsmöglichkeiten, ihr Leben aus eigenen Kräften zu gestalten. Wir tragen die Verantwortung, dass sich die Kinder mit ihren neuen Erfahrungen“selbst weiterbilden“.

 

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